Volles Haus beim Wunschkonzert

Im Finale wurde "Das Phantom der Oper" von allen Spielerinnen und Spieler gemeinsam gespielt. Dirigent Max Straußwald erhält zum Abschluss einen Blumenstrauß.

Dirigent Max Straußwald bedankt sich für den Applaus nach „Das Phantom der Oper“, das von allen Konzertbeteiligten gemeinsam gespielt wurde.

Unser 15jähriges Vereinsbestehen feierten wir am 4. März 2018 mit einem Wunschkonzert. Das Programm dieses Konzertes wurde durch eine Publikumsumfrage mit Wunschzettel im Sommer 2017 zusammengestellt.

Herausgekommen ist eine wunderbare Mischung unterhaltsamer Akkordeonmusik. Die Proben zum Konzert haben uns allen viel Spaß gemacht!

Großer Andrang

Das „Mitspracherecht“ am Konzertprogramm hat unser Publikum sehr dankbar angenommen. Mehr als 150 Rückmeldungen bekamen wir auf unsere Umfrage und mehr als 300 Personen besuchten unser Konzert. Selbst der 1. Bürgermeister von Ottobrunn, Thomas Loderer, kam mit Ehefrau. Auch die 2. Bürgermeisterin, Monika Modrow-Lange, wurde im Publikum entdeckt.

Der große Andrang überwältigte uns. Obwohl wir auf Grund der vielen Vorreservierungen kurzfristig 30 Stühle mehr aufstellen ließen als ursprünglich geplant, reichten die Plätze nicht aus. Spontan gaben wir auf dem Balkon noch mehr als 30 Plätze frei, die für Videoaufnahmen geblockt waren. Schließlich konnten wir mit vereinten Kräften alle unterbringen.

Nachdem endlich alle Besucher einen Sitzplatz gefunden hatten, begrüßte unser 1. Vorstand, Roland Hormel, das Publikum und gab einen kleinen Einblick in die Vereinsgeschichte. Insbesondere dankte er dem Gründer unseres Vereins, Martin Costa.

Junges Blut im „3er“

Danach ging es endlich los mit der Musik. Das „3er“ machte unter der Leitung von Gabriele Richstein den Anfang. Sie hatte Unterstützung von vier Schülern der Balthasar-Neumann-Realschule, die dort Akkordeonunterricht erhalten. Die Schüler erlebten ihr erstes Akkordeonkonzert und wurden dafür besonders begrüßt.

Mit „Spiel mir eine alte Melodie“, „Die schönsten Walzermelodien von Johann Strauß“, „Ballsirenen“ und „My Way“ erfüllten sie den Wunsch des Publikums nach Evergreens.

Klassisches vom Münchner Quintenzirkel

Der Münchner Quintenzirkel unter der Leitung von Max Straußwald erfüllte unserem Publikum die Wünsche nach Opern- und Ballettmelodien. Mit der Ouvertüre aus „Der Barbier von Sevilla“, der Konzertsuite „Porgy and Bess“ und dem „Russischen Tanz“ aus dem Ballett „Der Nussknacker“ sprach er alle Liebhaber der klassischen Musik an.

Lustigerweise spielten sie den „Russischen Tanz“ zwei mal – beim ersten Mal war das Publikum überrascht, dass er mit etwa einer Minute Länge so kurz war. Deshalb wiederholte Max ihn zur Belustigung des Publikums einfach noch einmal.

Unterhaltungsmusik von den Münchner ZiehHarmonikern

Nach der Pause übernahmen die Münchner ZiehHarmoniker, ebenfalls unter der Leitung von Max Straußwald, das Programm und erfüllten die Publikumswünsche nach Unterhaltungsmusik. Sie hatten das Vergnügen, die beiden Stücke mit der meisten Zustimmung spielen zu dürfen: „Comedian Harmonists in Concert“ hatten sich 32,7 Prozent des Publikums gewünscht, das Potpourri aus der „West Side Story“ sogar 34 Prozent.

Außerdem spielten sie noch „Rhapsodia Andalusia“ und „Lord of the Dance“, die beide mit begeistertem Applaus quittiert wurden.

Großes Finale

Wie es sich für ein Vereinsjubiläum gehört, geben im Finale alle gemeinsam ihr Bestes. Die Klangfülle der 51 Spielerinnen und Spieler gaben dem „Phantom der Oper“ ein wunderbares Volumen. Das Publikum bedanke sich für dieses furiose Finale mit lang anhaltendem Applaus.

Als Zugabe und zum Abschied gab es noch „Thank you for the Music“ von ABBA. Der Titel spricht uns aus dem Herzen – einen besseren Titel hätte sich unser Publikum für die Zugabe nicht wünschen können.

Lob vom Bürgermeister

Nach dem Konzert lobte Bürgermeister Thomas Loderer: „Ich habe das Konzert sehr genossen, die gespielten Stücke haben mir allesamt sehr gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich die stilistische Bandbreite: Sie reichte von der Oper, über symphonische Werke, traditionelle Musikstücke bis hin zu Musical und Pop. Großartig auch die Klangfülle und Klangvielfalt der einzelnen Orchester. Eine Werbung für das Akkordeon!“

Blick in den gut gefüllten Festsaal des Wolf-Ferrari-Hauses

Ein gut gefüllter Konzertsaal ist für Spieler immer eine Freude!

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